Chronik
 

Entstehung der Schützengruppe Rheindahlener Grenadiere


Die Anfänge der Rheindahlener Grenadiere gehen in das Jahr 1984 zurück.
Den Grundstein legten damals Heinz Peter und Bernhard Roemer als sie die Schützengruppe "Grüne Husaren" gründeten.

In den darauffolgenden Jahren blieb man den Husarenuniformen treu,bis man sich 1990 dazu entschloss durch eine andere Uniform der Gruppe ein neues Erscheinungsbild zu geben. 
Schnell war aus der Vielzahl der Uniformarten eine ansprechende ausgewählt.
Die Wahl viel auf die typisch preußischblaue Uniform der Grenadier-Regimenter.
Somit war auch gleichzeitig der neue Gruppenname gegeben,der nun "Rheindahlener Grenadiere" lautete.
Da bis zu diesem Zeitpunkt die Uniformen geliehen werden mussten,war der Wunsch in eigenen Uniformen aufziehen zu können groß und wurde bereits im Folgejahr verwirklicht.
Mit Stolz wurden beim Schützenfest die neuen Uniformen präsentiert.Vereint beteiligte man sich von da an auch an den Besuchen der Schützenfeste in Broich Peel,Günhoven und Dorthausen,woran bis heute festgehalten wird.

Wie auch in anderen Schützengruppen,so wechselten auch bei den Grenadieren im Laufe der Jahre einige Mitglieder.Der Nachwuchs rückte auf und neue Gesichter gesellten sich dazu,so das stets eine Gruppenstärke von 6-8 uniformierten gegeben war.
Aus der Gründungszeit blieb Heinz Peter Roemer als einzigster der Gruppe erhalten.
Er wurde von den Aktiven zum Major auf Lebenszeit ernannt.
Neben den aktiven Schützen zählen zu den Grenadieren auch die passiven Mitglieder.
Natürlich ist man in den Reihen der Grenadiere auch stolz auf die Ehrenmitglieder.
Mittlerweile ist die Zahl derer auf 10 angestiegen.
Verdiente Rheindahlener und Bruderschaftler,die sich besonders durch die Förderung der Rheindahlener Grenadiere ausgezeichnet haben,wurde im Laufe der Jahre diese Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Ein großes und festes Ziel war die Anschaffung einer eigenen Fahne.Durch intensives sparen und durch großzügige Spenden von Gönnern und Freunden ist dieses Ziel erreicht worden.
Im Jahre 1997 wurde eine eigene Fahne angeschafft.Beim Patronatsfest wurde die neue Fahne während der hl.Messe am Kirmessonntag geweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Eine Seite der Fahne zeigt den hl.Matthias,die andere Seite die Symbole der Grenadiere,den Hut,gekreuzte Degen sowie das Gründungsjahr der Gruppe.
Maßgeblich zeichnen sich für die Gestaltung der Fahne verantwortlich,der damalige
1.Brudermeister Willi Kempers,sowie das aktive Mitglied der Gruppe Walter Gillessen.
Für alle aktiven Schützen der Grenadiere ist es etwas Besonderes, wenn man als eine der kleineren Schützengruppen innerhalb der St. Helena Schützenbruderschaft mit einer eigenen Fahne dabei sein kann.

Die Aktivitäten der Grenadiere beschränken sich aber nicht alleine nur auf das Schützenfest,vielmehr wird der innere Zusammenhalt,durch das Ausschießen des Gruppenkönigs- traditionell an Pfingsten-das Außschießen eines Wanderpokals und durch die monatlichen Versammlungen und privaten Treffen gestärkt.   
Gemeinsame Unternehmungen an Vatertag,ein jährlich stattfindendes Oktoberfest,sowie kleinere Feiern übers Jahr verteilt gehören ebenfalls zum Vereinsleben dazu.
Ebenso ist es zur Tradition geworden,dass am Nikolaustag für die Kinder eine Nikolausfeier stattfindet.Den Jahresabschluß bildet dann die Weihnachtsfeier der Mitglieder zu der auch Freunde und Verwandte eingeladen werden.

Zum generellen Engagement gehört auch immer die aktive Beteiligung am Bruderschaftsleben.
So ist es für alle selbstverständlich beim Frühjahrsputz,der Nachtwallfahrt,der Fronleichnamsprozession u.v.m. dabei zu sein.
Vorrausschauend das das irgendwann der Nachwuchs die Ziele der Rheindahlener Grenadiere fortsetzt,blickt man frohen Mutes in die Zukunft und ist sich sicher das im Sinne von Glaube,Sitte,Heimat,die Rheindahlener Grenadiere noch lange fester Bestandteil der St.Helena Schützenbruderschaft Rheindahlen und Kirchspiel e.V. sind.



 
   
 
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